Bremen Classic Motorshow

bcm-logoAuch in diesem Jahr findet vom 03. – 05.02.2017 wieder die Bremen Classic Motorshow statt. Als eine der ersten großen Messen wird sie auch in diesem Jahr einige Highlights zu bieten haben.
Nachfolgend findet Ihr eine kleine Übersicht.

  • 90 Jahre Citroen in Deutschland – dieses Jubiläum wird auch auf der Bremen Classic Motorshow gebührend gefeiert. Zu den drei Modellen auf dem Clubstand Citroen-Kai in Halle 2 Stand A 21 gehört auch der Originalwagen des früheren französischen Botschafters in Bonn, Jean Sauvagnargues. Der schwarze SM mit Sechszylinder-V-Motor von Maserati, der noch nie auf einer Messe ausgestellt wurde, unterscheidet sich von den übrigen 12.919 Modellen, die zwischen 1970 und 1975 gebaut wurden, durch einen eingebauten Fernseher im Fußraum – auf einen Beifahrersitz legte der damalige Botschafter weniger wert.
  • In der „Schatzkammer von Karmann“ in Halle 5 darf das Osnabrücker Erfolgsmodell schlechthin, der VW Karmann Ghia, nicht fehlen. Allerdings steht auf der Bremen Classic Motorshow nicht der Serientyp, sondern die Konzeptstudie, die Wilhelm Karmann 1953 ohne das Wissen der Wolfsburger von der Turiner Karosserieschmiede Ghia entwerfen ließ. Klare Linienführung, edles Leder-Interieur – das Coupé mit Käfer-Motor überzeugte den damaligen VW-Chef Heinrich Nordhoff auch ohne die typischen „Nasenlöcher“. Karmann bekam den Auftrag zur Serienentwicklung. Bei der Premiere 1955 gab es stehende Ovationen. Der Rest ist Geschichte.
  • In neue Liebhaberhände abzugeben sind dagegen die automobilen Schönheiten, die als Junge Klassiker in Halle 6 angeboten werden. Zwölf Modelle von Ende der 1960er bis Anfang der 1990er haben es auf die Sonderfläche der Bremen Classic Motorshow geschafft. Geprüft wurden die Jungen Klassiker vorab vom TÜV Rheinland. Tipps für den Kauf eines Jungen Klassikers gibt der Gutachter Norbert Schroeder auch vor Ort. Vor dem Kauf rät er Interessenten, sich gut mit dem Lieblingsmodell und dessen Eigenschaften auseinanderzusetzen, um Abweichungen erkennen zu können, auf Unfallspuren zu achten und sich vom ersten Eindruck nicht blenden zu lassen.
  • Alexandro Filippig hat ein neues Standbein. Der Kfz-Meister mit Young- und Oldtimer-Werkstatt aus dem Landkreis Nienburg betätigt sich nun auch als Coach. Er will Oldtimer-Besitzer unterstützen und anleiten, ihre Schätzchen selbst zu reparieren. „Manche trauen sich da nicht ran“, sagt er.
  • Bruce Jennings‘ Leidenschaft galt dagegen dem Porsche 356. Der legendäre Amateur-Rennfahrer erfuhr sich in den 1950ern und 1960ern den Titel „King Carrera“ und in seiner 35-jährigen Karriere über 300 Trophäen. Auch privat setzte der US-Amerikaner auf das A-Modell. Mittlerweile befindet sich dieses erste Porsche-Serienmodell im Besitz eines Sammlers. Hier kommt nun Marcel Hapke ins Spiel. Der Karosseriemeister ist Experte für die Restauration historischer Sportwagen und hat mit der von Jennings’ ehemaligem Privatwagen gerade begonnen. „200 Stunden sind schon geschafft, mindestens 1.600 müssen aber noch aufgewendet werden, um den Wagen wieder in den Originalzustand zu versetzen“, sagt der Rheinländer. Von den ersten Fortschritten können sich Interessierte direkt am Stand 5 E 12 in Halle 5 überzeugen.
  • Niedriger Kaufpreis, kostengünstige Ersatzteile, jede Menge Fahrspaß: „Britische Roadster und Coupés haben den Aufstieg der Oldtimermessen in den 1980er-Jahre beflügelt“, sagt Detlef Kroh. Dennoch waren sie in den letzten Jahren nur noch selten auf Messen vertreten. In Bremen heißt es nun wieder: „Her mit den kleinen Engländern“. Zehn Modelle, darunter ein Lotus Elan (1971) und der unter dem Spitznamen Frogeye bekannte Austin Healey Sprite MK1 (1959), könnten den Traum vom eigenen Oldtimer wahrwerden lassen. Halle 5, Stand 5 E 02.

Diese und viele andere Highlights auf der diesjährigen Bremen Classic Motorshow.
Auch Oldtimer-Hannover wird dieser Messe einen Besuch abstatten und sicher mit vielen Informationen zurück kommen um diese hier zu veröffentlichen.

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